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Zukunft für Kinder - Aldea Laura e.V. | |
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| 3. Endlich
Wasser! (2004) |
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Ein großes Problem war schon immer die Wasserversorgung.
Ein kleiner, oft verdreckter Bach (der im Sommer oft nicht einmal genug Wasser führte) war für die Menschen dort oben der einzige Wasserzugang. So musste für die Schule aus der ca. 8 km entfernen Stadt regelmäßig Wasser in großen Behältnissen geholt werden. Das war nicht nur teuer, sondern auch mit großem Aufwand verbunden. Man versuchte in der Regenzeit Wasser in Auffangbecken zu sammeln, man unternahm verschiedene Bohrungen, die aber zu keinem Ergebnis führten. Es war ein großes Ereignis, als im Januar 2004 zum ersten Mal im Dorf Chocruz und in der Küche unserer Schule ein Wasserhahn (bisher kannte man so etwas dort oben nicht) aufgedreht wurde und frisches Wasser heraussprudelte. |
23
solcher
Wasserreservoris
in
ca.
20
km
Entfernung
mussten
erworben und gemauert werden |
Arbeit in der Küche
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23 Quellgebiete mussten gekauft,
unzählige Wegerechte erworben werden, eine 22 km lange Leitung musste in einer Tiefe von einem Meter verlegt werden (was die Dorfbewohner von Chocruz in unendlich vielen freiwilligen Stunden taten), 12 Zwischenspeicher waren notwendig. Soweit ich weiß, wurde das in der Hauptsache von einer italienischen Entwicklungsorganisation geplant und finanziert, aber wegen staatlicher Verzögerungen stand das ganze Projekt vor dem Aus. So steuerte der Verein „Zukunft für Kinder – Aldea
Laura“
die fehlenden Mittel bei, so dass die Wasserversorgung endlich
gesichert werden konnte. |
| WASSER!! „Wasser, du hast weder den Geschmack, noch Farbe, noch Aroma. Man kann dich nicht beschreiben. Man schmeckt dich, ohne dich zu kennen. Es ist nicht so, dass man dich zum Leben braucht: DU BIST DAS LEBEN“. So beschreibt es Antoine de Saint–Exupéry. Das Wasserfest war für die Dorfbewohner in Chocruz und für die Mitglieder, Förderer und Freunde unseres Vereins hier in Nürnberg ein ganz großes Ereignis. Schließlich wissen wir alle, dass Wasser die Grundvoraussetzung für jegliches Leben ist. Genauso wichtig ist ein leichter Zugang zum Wasser, denn schließlich sollen ja die Kinder in Chocruz die Schule besuchen und ihre Zeit nicht mit Wasserholen verbringen. |
Wie diese Calla im Gestrüpp, so ist unsere Schule ein kleines Paradies inmitten der Armut |
Innenhof der Schule |
Schulische
Bildung,
eine tägliche Mahlzeit, Wasser und ärztliche Versorgung – in Chocruz war ein kleines bescheidenes Paradies entstanden, freilich ein Paradies, das der weiteren Pflege bedarf. |
| >>>4. Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Grundschule | |
