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Geschichtliche Entwicklung des Schulprojektes in Guatemala
(Eberhard Nusch, Vorstandsmitglied)

1. Die Anfänge (1995/96)
2. Fortgang des Projektes (1997 - 2008)
3. Endlich Wasser! (2004)
4. Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Grundschule
5. Vom Samen zum Baum (Kurzer Überblick 1996 - 2008)
6. Situation in Guatemala
7. Die finanziellen Mittel unseres Vereins
8. Hoffung und Aufbruch

4. Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Grundschule


Wer in Deutschland die Schule abschließt,
hat sich normalerweise damit
die Voraussetzungen erworben,
einen Beruf zu erlernen.
Verschiedene Möglichkeiten der Ausbildung
gibt es da bei uns.

Völlig anders sieht es in Guatemala aus!
Da sind die Chancen auf Aus- und
Weiterbildung ganz gering.
So gab es beizeiten Überlegungen,
wie wir die Kinder unseres Schulprojektes
weiter fördern können
,
wenn sie ihre sechsjährige Grundschulzeit
hinter sich haben.
 
In drei Richtungen ging die Entwicklung weiter:

Lehrerkollegium
Das Lehrerkollegium zusammen E. Nusch

Backhaus
Das Backhaus ist inzwischen wieder seiner Bestimmung zugeführt

  • a) Sehr bald wurde das alte Backhaus,
    in dem ja 1996 der Unterricht begann,
    wieder seinem ursprünglichen Zweck
    zugeführt: Es wird ein professioneller Backofen
    angeschafft und es finden erste Backkurse statt
    mit der Möglichkeit, das Bäckerhandwerk zu
    erlernen.

    Im Laufe der Zeit konnten sowohl Frauen aus
    Chocruz als auch Kinder unserer Schule
    Backdiplome
    erwerben.

    Außerdem war es möglich, drei kleine Läden in
    der Umgebung, unsere eigene Schule
    und andere Kunden mit Backwaren zu versorgen.

  • b) Bald begannen auch die Vorbereitungen für Basico,
    eine auf der Grundschule aufbauende Ausbildung,
    bei der in den ersten drei Jahren allgemein-bildende Inhalte vermittelt werden und in den folgenden drei Jahren berufs-bezogen
    ausgebildet wird. Bereits 2002 wurde Basico I
    (also die ersten drei Jahre) an unserer Schule eingerichtet und vom Staat anerkannt.

    In Chocruz wurde beschlossen, mit der
    Berufsausbildung bereits im ersten Basico-Schuljahr
    zu beginnen. So war gewährleistet, dass grundlegende Fertigkeiten eines Berufes (in diesem Fall eben Bäcker-, Konditoren- und dazwischen auch Elektrikerhandwerk) sehr frühzeitig
    erworben werden konnten.
Schreibmaschinenunterricht
Schreibmaschinenunterricht
als Vorbereitung zur Arbeit mit dem Computer

2003 bedanken sich die ersten Absolventen der 1. Klasse von Basico mit herzlichen Worten
und die Eltern vieler Kinder, die die Grundschule abgeschlossen haben, bitten darum,
dass ihre Kinder mit Basico weitermachen können.


Werkhalle
Die Werkhalle

  • c) Schon sehr bald hatte man ins Auge gefasst, eine Schreinerwerkstatt einzurichten. Tatsächlich wurde
    2007 direkt neben der Schule eine Werkhalle
    (20 x 6 m)  errichtet, die von den Schülern über
    Monate hinweg als Schulaula für Feierlichkeiten und Feste verwendet wurde, aber nun seit Juli 2008 mit elektrischen Maschinen für das Schreinerhandwerk ausgestattet ist. Und nun werden auch schon die ersten Schüler an diesen Maschinen ausgebildet.

    Es war für unseren Verein eine große Kraftanstrengung, sowohl diese Werkhalle zu errichten als auch die Werkzeugmaschinen zu finanzieren. Allein für die Maschinen mussten wir ungefähr 10.000 € aufbringen. Dies gelang durch eine große Einzelspende und viele kleine Spenden.

Schreinerwerkstatt
Die neu errichtete Schreinerwerkstatt in der Werkhalle
Erster Schreinerkurs
Die Teilnehmer des ersten zweijährigen Schreinerkurses

Die Entwicklung unseres Projektes geht also weiter:
Schule, tägliche Mahlzeit, Wasser, ärztliche Versorgung werden nun ergänzt durch die
Möglichkeit, sich beruflich fortzubilden.


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5. Vom Samen zum Baum (Kurzer Überblick 1996 - 2008)

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