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Die Gemeinde Chocruz

Die Lage im Hochland

Einwohner und Ortschaft

Die Infrastruktur

Die Erwerbssituation
Familie
Die Familie eines unserer Schulkinder vor ihrer Hütte


Die Bevölkerungsgruppe der Mayas macht weit mehr als die Hälfte der Gesamtbevölkerung in Guatemala aus; daneben gibt es die Mischbevölkerung der Ladinos, bzw. Mestizen und ca. 5% Weiße. Die einzelnen Gruppen leben streng voneinander getrennt. Das Hochland ist Mayagebiet, in den Städten dominieren die wirtschaftlich gut gestellten Weißen und die Ladinos.

Im Hochland gibt es keinerlei ärztliche Versorgung, die Menschen leben in äußerster Armut, die Verkehrsverbindungen sind katastrophal. Die Familien leiden unter der unzureichenden Ernährung sowie unter Krankheiten aller Art, ausgelöst durch die schlechten hygienischen Verhältnisse, die auch Grund für die hohe Kindersterblichkeit sind. Lesen und schreiben können nur ganz wenige, da es dort kaum Schulen gibt. Überdies ist die offizielle Sprache des Landes Spanisch, während die Mayas dort im Hochland lediglich Quiché, eine der etwa 20 verschiedenen Maya-Sprachen, sprechen, für die es keine Schriftform gibt.

Das Leben der Mayafamilien in der Region unseres Projektes ist wie in ganz Lateinamerika durch große soziale Ungerechtigkeiten geprägt: Da 4% der Bevölkerung 75% der landwirtschaftlichen Nutzfläche besitzen, bleibt für die Masse der indianischen Kleinbauern nur ein winziger Rest an Anbaufläche, häufig eben nur im steppenartigen, dürren Hochland, oft so winzig, dass er nicht einmal den Eigenbedarf der Familie decken kann, und in so unwirtlicher Höhe, dass Gemüse überhaupt nicht mehr angebautwerden kann.

Außerdem ist die hohe Zahl von Witwen und Waisen charakteristisch, da viele Männer im Bürgerkrieg verschleppt oder getötet wurden. Die Kinder in Chocruz müssen regelmäßig für die Familie mitarbeiten, um das Überleben zu sichern.





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