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Zukunft für Kinder - Aldea Laura e.V. | |
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![]() Die festlich geschmückte Brücke |
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Chocruz
ist nicht
an ein Straßennetz im europäischen Sinn angebunden. Es
führt
lediglich eine ausgewaschene Piste mit tiefen Schlaglöchern
hinauf,
die nur für Allradfahrzeuge passierbar ist. Dabei ist die
Überquerung
eines kleinen Flüsschens erforderlich, diese Stelle wurde in der
Regenzeit
oft völlig unpassierbar. Als Anerkennung für die vielen Mühen
bei der Herstellung der Adobe-Ziegel
für den Schulbau stellte der Verein den Eltern Material für
den
Bau einer kleinen Brücke zur Verfügung. So wurde vereinbart
pro
Adobe-Ziegel einen Quetzal zu zahlen bzw. diese Summe von 2300
Quetzales
wurde in 110 Säcke Zement und anderes Baumaterial für die
Brücke
investiert. Wenn jemand aus Chocruz z.B. etwas in Momostenango
zu erledigen hat, muss er eine Stunde über den Pfad nach unten zur
Hauptstraße laufen, wo ihn dann vielleicht ein LKW-Fahrer
mitnimmt.
Auch Krankentransporte mussten so durchgeführt werden. In Chocruz
gibt es keinerlei staatliche Einrichtungen. Nach der staatlichen
Anerkennung
der Schule Ende 1999 wurde Ende letzten Jahres eine Stromleitung
verlegt, auf
eine
Telefonleitung werden wir aber leider noch Jahre warten müssen. Überaus dringend war die Lösung des Trinkwasserproblems. Bis Januar 2004 konnte die Bevölkerung nur Oberflächenwasser aus einem trüben Bach nutzen. Die hygienische Situation war katastrophal. Der Verein bemühte sich Trinkwasser in Kanistern hoch zu transportieren, damit die Kinder wenigstens in der Schule sauberes Trinkwasser bekamen. Nach jahrelangem Kampf des Wasserkomitees gibt es seit Frühjahr 2004 sauberes Trinkwasser. |
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