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Die Gemeinde Chocruz

Die Lage im Hochland

Einwohner und Ortschaft

Die Infrastruktur

Die Erwerbssituation
Brücke
Die festlich geschmückte Brücke


Chocruz ist nicht an ein Straßennetz im europäischen Sinn angebunden. Es führt lediglich eine ausgewaschene Piste mit tiefen Schlaglöchern hinauf, die nur für Allradfahrzeuge passierbar ist. Dabei ist die Überquerung eines kleinen Flüsschens erforderlich, diese Stelle ist in der Regenzeit oft völlig unpassierbar.

Als Anerkennung für die vielen Mühen bei der Herstellung der Adobe-Ziegel für den ersten Schulneubau stellte der Verein den Eltern Material für den Bau einer kleinen Brücke zur Verfügung.

Wenn jemand aus Chocruz z.B. etwas in Momostenango zu erledigen hat, muss er eine Stunde über den Pfad nach unten zur Hauptstraße laufen, wo ihn dann vielleicht ein vorbeifahrendes Auto mitnimmt. Auch Krankentransporte mussten so durchgeführt werden. In Chocruz gibt es keinerlei staatliche Einrichtungen. Auch Strom steht nicht immer und überall zur Verfügung.

Überaus dringend war natürlich die Lösung des Trinkwasserproblems. Bis 2003 konnte die Bevölkerung nur Oberflächenwasser aus einem trüben Bach nutzen. Die hygienische Situation war katastrophal. Der Verein bemühte sich Trinkwasser in Kanistern hoch zu transportieren, damit die Kinder wenigstens in der Schule sauberes Wasser bekamen. Nach jahrelangem Kampf des Wasserkomitees gibt es nun seit Frühjahr 2004 sauberes Trinkwasser herangeführt über eine ca. 20 km Wasserleitung. Allerdings kommt das Wasser leider nicht regelmäßig in Chocruz an.



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