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Die Gemeinde Chocruz

Die Lage im Hochland

Einwohner und Ortschaft

Die Infrastruktur

Die Erwerbssituation
Karte
Übersichtskarte


Unser Schulprojekt befindet sich in Chocruz, einem kleinen Dorf, im Hochland von Guatemala. Die Häuser (eher müsste man wohl sagen "Hütten") dieses Dorfes liegen relativ weit auseinander, meist verbunden mit einem Acker, auf dem Mais angebaut wird.   Die nächstgrößere Stadt, etwa 8 km entfernt, ist Momostenango, von allen nur "Momos" genannt.

Guatemala, einer der kleinen Staaten Zentralamerikas (ungefähr so groß wie Bayern und Baden-Württemberg zusammen), hat eine sehr vielfältige Landesgestalt, vom sehr fruchtbaren tropischen Küstensaum an der Pazifikküste bis zum kargen, gebirgigen Hochland, wo die Rückzugsgebiete der Ureinwohner, der Maya-Bevölkerung, auf 3000 m Meereshöhe liegen. Die Nächte sind dort ausgesprochen kalt, in der Regenzeit spülen die Wassermassen den Boden fort, da die Hochflächen stark erosionsgeschädigt sind.

Die Indigenas, wie sie auf Spanisch genannt werden, wurden im Laufe der Zeit immer weiter in diese lebensfeindlichen Regionen abgedrängt. Der letzte Vertreibungsschub erfolgte während des Bürgerkrieges (1960 - 1996). So kann man auch verstehen, warum keine Adaption an diese neuen, ungünstigen Lebensbedingungen stattfinden konnte, warum es keine Erfahrungen mit Anbau oder mit Tierhaltung und warum es keine ökonomische Selbstständigkeit gibt. Die Situation ist der in Flüchtlingslagern nicht unähnlich.



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