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Viele unsere Schülerinnen und Schüler sind praktisch Halbwaisen, entweder weil sie tatsächliche einen Elternteil verloren haben oder weil die Väter den Großteil des Jahres auf den Plantagen der Küste als Tagelöhner arbeiten und nur selten in Chocruz sind. Manche Kinder werden von Großmutter oder Tante mitbetreut, für andere Geschwistergruppen muss das älteste Kind die Verantwortung übernehmen.

Im Bereich unseres Projektes sind fast alle Erwachsenen Analphabeten, das bedeutet auch, dass sie eine Welt, in der Lesen und Schreiben selbstverständlich sind, nie kennengelernt haben. Wir müssen deshalb auch bei den Eltern werben, dass sie ihren Kindern die Zeit im Unterricht gestatten, weil  dies ja der einzige Weg für ihre Kinder ist, vielleicht eines Tages in besseren Verhältnissen leben zu können!

Unsere Schulanfänger und -anfängerinnen sind eine äußerst inhomogene Gruppe: Manche sind 5, andere 13, ja teilweise 16 Jahre alt, einige haben schon einmal einige Monate Schulunterricht gehabt, andere überhaupt keinen. Durch den Neubau konnten Jahrgangsgruppen eingerichtet werden. Heute, im Jahr 2016, wird unsere Schule von 265 Mädchen und Jungen besucht.

Entscheidend für die Akzeptanz der Schule ist, dass die Lehrerinnen und Lehrer Angehörige der Maya-Volksgruppe sind und, selbst aus einfachen Verhältnissen stammend, die Lage der Kinder gut verstehen können. Diese lernen mit großem Eifer, sie seien deutlich motivierter als die Kinder an den Staatsschulen, berichten unsere Lehrer. Der Unterricht wird bewusst nicht nur in der offiziellen Amtssprache Spanisch gehalten, sondern auch in Quiché, der Muttersprache der Kinder. Spanisch ist für sie ja zunächst wie eine Fremdsprache zu erlernen. Alle Bemühungen gehen dahin, eine Entfremdung der Kinder von ihrer Kultur zu vermeiden, ja auch sogar verloren gegangene Werte wieder aufleben zu lassen.



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